selektiver Studienauftrag 2021, Top 3 | ARGE mit Philipp Betschart Architektur GmbH, Atelier Oriri Landschaftsarchitekten GmbH | Auftraggeber: Eberli AG, Gemeinde Buchrain

Die grosse städtebauliche Herausforderung der neuen Zentrumsüberbauung für Buchrain war die hohe angestrebte Dichte. Ein präzises aufeinander abgestimmtes Ensemble aus unterschiedlich dimensionierten Baukörpern und differenzierten Freiräumen fügt sich selbstverständlich in die gewachsene dörfliche Struktur ein. Es entstehen neue Gassen, Plätze und Hofräume.
 
Die «neue Adlermatte» orientiert sich an der traditionellen, ruralen Architektur, welche den ländlichen Weiler Buchrain prägt. Diese baukulturelle Anlehnung, zeigt sich nebst der lebendigen Setzung von einfachen, klaren Baukörpern mit ortstypischen Satteldächern auch am hohen Holzanteil im Bereich der Fassaden. Prägende Bauteile, wie die Lauben werden aufgenommen und weiterentwickelt. Ein filigranes Stabwerk schafft äusseren Wohnraum und verschattet die raumhohen Verglasungen. Die Laubenbalkone werden als Filter, sowie verbindendes Element eingesetzt. Im Erdgeschoss werden diese teilweise zu Arkaden und schaffen bei den öffentlichen Nutzungen qualitätsvolle Übergänge von innen nach aussen. Innerhalb des neuen Quartiers gibt es mehrere unterschiedliche Wohnhaustypen. 
Im Ensemble der Gesamtüberbauung erhält das Gemeindehaus als östlicher Auftakt zur Bebauung einen besonderen Stellenwert. Neben der markanten Lage im räumlichen Gelenk zwischen Tschannhof, Schulhausplatz und der Adlermatte wird die öffentlich zentrale Funktion der Gemeindeverwaltung mit einem präzise gesetzten, markanten Volumen mit Kreuzgiebel und einer Bandfensterfassade mit Holzschindelverkleidung hervor gehoben.

selektiver Studienauftrag 2021, Top 3 | ARGE mit Philipp Betschart Architektur GmbH, Atelier Oriri Landschaftsarchitekten GmbH | Auftraggeber: Eberli AG, Gemeinde Buchrain

Die grosse städtebauliche Herausforderung der neuen Zentrumsüberbauung für Buchrain war die hohe angestrebte Dichte. Ein präzises aufeinander abgestimmtes Ensemble aus unterschiedlich dimensionierten Baukörpern und differenzierten Freiräumen fügt sich selbstverständlich in die gewachsene dörfliche Struktur ein. Es entstehen neue Gassen, Plätze und Hofräume.
 
Die «neue Adlermatte» orientiert sich an der traditionellen, ruralen Architektur, welche den ländlichen Weiler Buchrain prägt. Diese baukulturelle Anlehnung, zeigt sich nebst der lebendigen Setzung von einfachen, klaren Baukörpern mit ortstypischen Satteldächern auch am hohen Holzanteil im Bereich der Fassaden. Prägende Bauteile, wie die Lauben werden aufgenommen und weiterentwickelt. Ein filigranes Stabwerk schafft äusseren Wohnraum und verschattet die raumhohen Verglasungen. Die Laubenbalkone werden als Filter, sowie verbindendes Element eingesetzt. Im Erdgeschoss werden diese teilweise zu Arkaden und schaffen bei den öffentlichen Nutzungen qualitätsvolle Übergänge von innen nach aussen. Innerhalb des neuen Quartiers gibt es mehrere unterschiedliche Wohnhaustypen. 
Im Ensemble der Gesamtüberbauung erhält das Gemeindehaus als östlicher Auftakt zur Bebauung einen besonderen Stellenwert. Neben der markanten Lage im räumlichen Gelenk zwischen Tschannhof, Schulhausplatz und der Adlermatte wird die öffentlich zentrale Funktion der Gemeindeverwaltung mit einem präzise gesetzten, markanten Volumen mit Kreuzgiebel und einer Bandfensterfassade mit Holzschindelverkleidung hervor gehoben.

Generationenprojekt Buchrain Dorf

Buchrain